SMART BIN / KONZEPT 01Gesamtansicht
Smart Bin: vom Einwurf zum Sammelfach Konzept eines zylindrischen Mülleimers mit Kamera, fester Falltür und einem gemeinsam drehenden Vier-Fächer-Sammelzylinder.
Die Vision eines sortierenden Mülleimers.
Konzeptvisualisierung · Anordnung vereinfacht

Jugend forscht Die Vision

Einwerfen.
Erkennen.
Einsortieren.

Meine Vision: ein Mülleimer, der Haushaltsmüll erkennt und die passende Sammlung vorbereitet.

Ein Blick ins InnereMit dem Scrollen beginnt die Geschichte

01 / Der Aufbau

Was innen
passiert.

Kamera, Steuerung und Mechanik sollen zusammenarbeiten, damit ein einzelner Gegenstand im passenden Fach landet.

Die Hülle öffnet sich für die Erklärung. Vor dem Sortierbeispiel sitzt alles wieder an seinem Platz.

Zur Darstellung

Form, Maße und Anordnung sind gestalterische Annahmen. Die transparente Schnittansicht macht die Bauteile sichtbar; sie legt kein durchsichtiges Gehäuse für den späteren Mülleimer fest.

02 / Der erste Blick

Ein Gegenstand.
Ein Bild.

Die Kamera fotografiert den Gegenstand, während er auf der geschlossenen Klappe liegt.

Die Falltür

Hier wartet der Gegenstand auf die Entscheidung.

Pro Einwurf ist genau ein Gegenstand vorgesehen. In unserem Beispiel: ein zerknüllter Papierbogen.

Die vorgesehene Kamera

Ein ESP32-S3 mit OV3660 ist eine vorgesehene Kamera-/WLAN-Option. Das diymore ESP32-S3-CAM N16R8 ist ein Kandidat, noch keine bestätigte Auswahl. Aufnahmeabstand, Beleuchtung und Auslösung sind offen.

03 / Die Bilderkennung Demo

Ein Bild wird zur
Sortierentscheidung.

Ein KI-Modell soll das Kamerabild auswerten. Die Steuerung erhält danach die Information, welches Fach angesteuert werden soll.

KameraWLANLaptop↳ Rückmeldung an die Steuerung

Beispielarchitektur mit einem externen Laptop im selben WLAN. Die Darstellung zeigt keine live laufende KI.

Was die Software schon kann

Es gibt YOLOv8-Prototypen für Objekterkennung und Bildklassifikation sowie Kamera-Erkennungssoftware. Im bisher bereitgestellten Erkennungsskript fehlen Netzwerkübertragung, Motor-/Falltürsteuerung und eine Restmüllentscheidung. Die endgültige Aufgabenteilung zwischen Laptop, Raspberry Pi und Mikrocontroller ist offen.

04 / Die entscheidende Bewegung

Das richtige Fach
kommt zum Einwurf.

Der gesamte Sammelzylinder dreht sich, bis das ausgewählte Fach unter der Falltür steht.

  • Bio
  • Papier
  • Gelbe Tonne
  • Restmüll
Alles dreht sich mit

Die Fächer, ihre Trennwände und der bereits gesammelte Müll. Einwurf und Kamera bleiben fest.

Vier angestrebte Sammelfraktionen

„Gelbe Tonne“ bezeichnet die angestrebte Entsorgungsfraktion, nicht einfach jeden Gegenstand aus Kunststoff. Restmüll ist ein vorgesehenes Fach, wurde aber bisher nicht als eigene Klasse trainiert und getestet.

05 / Der richtige Moment

Erst ausrichten.
Dann öffnen.

Die Klappe gibt den Gegenstand erst frei, wenn das vorgesehene Fach daruntersteht.

  1. Ausrichten
  2. Öffnen
  3. Schließen
Der Falltürantrieb

Dieser Antrieb soll die Klappe kontrolliert öffnen und schließen. Die konkrete Ausführung ist noch offen.

06 / Die Technik darunter

Damit die Idee
in Bewegung kommt.

Der Antrieb soll den beladenen Sammelzylinder bewegen. Motor und Lagerung müssen dafür passend ausgelegt werden.

Steuerung & Stromversorgung

Elektronik und Antriebe brauchen eine abgestimmte Versorgung. Die konkrete Auswahl wird noch erarbeitet.

Was dafür noch zu lösen ist

Motor, Lagerung, Positionsrückmeldung und Stromversorgung sind noch auszulegen. Die Steuerung gibt Signale; die Motoren benötigen eine passende Leistungsversorgung. Das Schema zeigt keine fertige Verdrahtung. Auch eine zuverlässige Positionierung und der Umgang mit Blockaden müssen entwickelt werden.

07 / Stand September 2026

Die Grundlage steht.
Als Nächstes: die Mechanik.

Vorhandene Grundlage

  • YOLO-Prototypen und Kamera-Erkennungssoftware
  • Laptop und Raspberry Pi mit AI-Beschleuniger
  • Möglichkeiten für Konstruktion und 3D-Druck

Nächste Entwicklungsschritte

  • Mechanik konstruieren und testen
  • Kamera, Steuerung und Sortierung verbinden
  • Erkennung unter realen Bedingungen prüfen
  • Umgang mit Unsicherheit untersuchen
  • Reinigung, Entleerung und Schutz vor bewegten Teilen klären
Offene Fragen zur Erkennung

Papier und Gelbe Tonne sind noch eine Herausforderung. Restmüll wurde bislang nicht als eigene Klasse trainiert und getestet. Unsichere Ergebnisse automatisch in Restmüll zu sortieren ist eine noch zu prüfende Idee, keine nachgewiesen zuverlässige Lösung. Ein integrierter Sortierprototyp ist noch zu entwickeln.

Vorhanden sind ein Laptop mit Intel Core i5-1145G7 und integrierter Grafik sowie ein Raspberry Pi 5 mit 13-TOPS-AI-Beschleuniger. Autodesk Fusion und Unterstützung beim 3D-Druck stehen für die Entwicklung zur Verfügung.

08 / Der nächste Schritt

Damit Mülltrennung
einfacher wird.

Mein nächster Schritt: aus der vorhandenen Bilderkennung einen funktionierenden Sortierprototyp entwickeln.

Jakob SchoopSmart Bin · Jugend forscht

Smart Bin · Die ganze Geschichte

Die Idee im Überblick.

Projektstand: 11. September 2026. Konzeptvisualisierung, kein fertiger Bauplan.